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Schuld an steigender Kinderarmut ist die Bundespolitik

In den Analysen der schlechten rot-grünen Wahlergebnisse bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen war unter anderem immer zu hören, die Kampagne "Kein Kind zurücklassen!" habe nicht funktioniert.

©CC0 Public Domain Pixabay/Regenwolke 0

Damit sich diese falsche Behauptung nicht im Langzeitgedächtnis festsetzt, hier noch einmal die Stellungnahme des Deutschen Kinderschutzbundes: Die vor allem präventiven Maßnahmen in den NRW-Kommunen haben sehr wohl gewirkt. In sozialen Brennpunkten sank die Zahl der Kinder mit verzögerter Sprachentwicklung. Auch die Verhaltensauffälligkeiten gingen zurück.

Was die Kinderarmut in NRW trotzdem steigen ließ, war die Bundespolitik. Denn die steuerliche Familienförderung unterstützt Familien mit hohem Einkommen über den Kinderfreibetrag am stärksten, Alleinerziehende gehen dagegen leer aus. Die staatliche Familienförderung erreicht die ärmsten Familien nicht.

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