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Nur mit Bürgerbeteiligung sind ehrgeizige Neubaupläne in Berlin durchsetzbar

Anlässlich der Veröffentlichung der Umfrage von Stadt und Land zum Wohnungsneubau in Berlin erklärt Lisa Paus, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und Spitzenkandidatin der Berliner Grünen zur Bundestagswahl, am 13.06.2017:

 

Es ist erfreulich, dass der rot-rot-grüne Senat in der Bevölkerung Rückendeckung für seine ehrgeizigen Neubaupläne hat. Der Bau 30.000 neuer Wohnungen alleine durch die städtischen Wohnungsgesellschaften – das ist gegen den Willen der Berlinerinnen und Berliner nicht durchsetzbar.“

„Die Umfrage zeigt: Frühe Bürgerbeteiligung ist kein Hindernis für Neubau. Sondern ganz im Gegenteil eine wichtige Voraussetzung für deren schnellen und reibungslosen Ablauf. Es war richtig und wichtig, dass sich der rot-rot-grüne Senat eine massive Stärkung der Beteiligung auf die Fahnen geschrieben hat. „

„Nur wenn Anwohner frühzeitig über Bauvorhaben in ihrer Nachbarschaft informiert werden und ihnen deren Nutzen vermittelt wird, kann die Zustimmung für Neubau in Berlin aufrechterhalten werden.“ 

 

Hintergrund

  • Ende Mai/Anfang Juni sind 1.602 Berlinerinnen und Berliner im Auftrag der STADT UND LAND durch das Berliner Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH telefonisch zum Wohnungsneubau befragt worden.
  • Die große Mehrheit der Berliner (71%) findet das Neubaugeschehen gut. Am höchsten ist die Akzeptanz bei den unter 30-Jährigen (73%).
  • Die Zustimmung für Neubau in Berlin und die Akzeptanz dafür, dass in der Nachbarschaft gebaut werden, sind allerdings leicht rückläufig (von 74% 2016 auf 71% 2017).
  • Die Berliner wollen Partizipation. Aber nur eine frühe Beteiligung ermöglicht eine kurze und reibungslose Planungsphase.

PM Bürgerbeteiligung bei Neubauten zum Download