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Die Familienförderung der Union  wie FDP hält Kinder in der Armutsfalle fest

Zu Armutsquote und Kinderarmut in Deutschland, wie sie die Zahlen von Statistischen Bundesamt, die Studie der Bertelsmann-Stiftung und die Aufrufe vom Kinderhilfswerk, Nationaler Armutskonferenz, Paritätischer Wohlfahrtsverband und ASB deutlich machen, erklärt Lisa Paus, steuerpolitische Sprecherin und Berliner Spitzenkandidatin von Bündnis 90 / Die Grünen erklärt Lisa Paus am 29.09.2017:

 

Die Familienförderung der Union  wie FDP hält Kinder in der Armutsfalle fest

 

Es ist ein Armutszeugnis für Union und SPD, dass die Armutsquote trotz boomender Wirtschaft weiter bei 15,7 % verharrt. Besonders beschämend ist, dass jedes fünfte Kind von Armut bedroht ist. Denn Kinderarmut ist die größte Ungerechtigkeit, die sich dieses reiche Land leistet.

Kanzlerin Merkel will weiter am Ehegattensplitting festhalten und mehr als 10 Milliarden für Kinderfreibeträge und Kindergeld ausgeben – aber keinen einzigen Euro gegen Kinderarmut. Denn die wirklich armen Kinder, häufig Kinder von Alleinerziehenden, bekämen davon überhaupt nichts. Das betrifft besonders Berlin, die Hauptstadt der Alleinerziehenden und deshalb auch der Kinderarmut. Die Familienförderungspläne der Union – wie auch der FDP – halten Kinder in der Armutsfalle fest.

Wir Grünen haben mit dem Familienbudget das einzige Familienförderungs-Konzept aller Parteien, das ausgleichenderweise insbesondere Familien mit niedrigen bis mittleren Einkommen entlastet: Mit einer Kindergrundsicherung von 300 € monatlich für jedes Kind plus einem Kindergeld-Bonus für Geringverdiener und endlich realistischen Hartz IV-Kinderregelsätzen.

Das Familienbudget brächte 12 Milliarden mehr für alle Familien in Deutschland. Bestandsehen sollen die Wahl haben, ob sie in das Familienbudget wechseln oder beim Altsystem Ehegattensplitting bleiben. Keine Familie würde weniger haben, aber Millionen mehr.

 

PM Familienförderung der Union zum Download