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Geld für die Energiewende? Nicht wirklich.

Dass die Große Koalition die Höhe der Subventionen gesteigert hat, hat durchaus Schlagzeilen gemacht. Dabei werden die vielen umweltschädlichen Subventionen, die es gibt – und die betragen rund 50 Milliarden Euro – auch im diejährigen Subventionsbericht überhaupt nicht aufgeführt. Dazu zählten das Steuerprivileg für schwere Dienstwagen, sowie die Diesel- und Kerosinförderung und immer noch die Kohlesubvention. Wer es mit der Energiewende wirklich ernst meint, muss diese umweltschädlichen Subventionen schrittweise abschaffen - das tun CDU und SPD offensichtlich nicht. Man darf staatliches Geld nicht in Sackgassen stecken, sondern muss einen konsequenten Energiewandel vorantreiben.

CC0 auf Pixabay von Josef21

Die staatlichen Subventionen steigen weiter: Betrugen sie 2015 noch 20,9 Milliarden Euro, werden sie im Jahr 2018 auf 25,2 Milliarden anwachsen. Das geht aus dem Subventionsbericht der Bundesregierung hervor, der gestern vorgelegt wurde. Zu diesem Anstieg tragen unter anderem sechs neue Steuerentlastungen bei. Außerdem führte die Bundesregierung elf neue Finanzhilfen ein. Durch diese soll die „Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Deutschlands gestärkt werden“, heißt es in dem Bericht, den das Bundesfinanzministerium alle zwei Jahre erstellt.

„Den größten Anstieg gibt es im Bereich, der ….

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