In, aus und für Berlin.

Fortschritt im Blick – Mein #Bezirkstag in Steglitz-Zehlendorf

Steglitz-Zehlendorf ist ein ökonomisch starker Bezirk Berlins. Wachsende Wirtschaft, innovative Jugendarbeit und eine gute Willkommenskultur prägen die Menschen. Urban Aykal, Direktkandidat in Steglitz-Zehlendorf für die Bundestagswahl, und die Berliner Bundestagsabgeordnete Lisa Paus besuchen gemeinsam herausragende Akteure im Bezirk.

1. Unternehmer*innen-Frühstück bei Minhoff GmbH

Unser Tag beginnt traditionell mit einem Unternehmer*innen-Frühstück. Die Firma MINHOFF GmbH ist ein innovatives Unternehmen im Bereich interaktiver Technologie und Business Solutions. Der Austausch über Bürokratie und Bildungswege mit den teilnehmen Unternehmer*innen war sehr anregend.

Design in BerlinWebKiez, Peggy Lindner von FOKUS Sprachen & Seminare, Bernhard Roll GmbH, Wirtschafts-Stammtisch Berlin-Südwest sowie Susanne Mertens, Ronald Wenke und Antje Minhoff.

Ausbildung, die stärkt – WerkHof Zehlendorf

Der WerkHof Zehlendorf ist als gemeinnütziger Anbieter in der Benachteiligtenförderung tätig. Durch die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten soll, unabhängig von staatlicher Unterstützung, den Teilnehmenden ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Junge Menschen werden dabei unterstützt, beruflich dauerhaft auf eigenen Beinen zu stehen.

Im Gespräch mit Martin Kositza wird der Erfolg von Werkhof Zehlendorf e. V. klar.
Die B.Z. als Kunstobjekt.
So werden Jugendliche hier beispielweise als Köch*innen ausgebildet.

Lebendig und sozial – Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V.

Weiter geht es zum Nachbarschafthaus Wannseebahn e.V., das sich für eine lebendige, soziale und ökologische Stadtkultur engagiert. Der Verein ist dem Dachverband der Berliner Nachbarschaftsheime, dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit angeschlossen. Zu den ständigen Aktivitäten des Vereins gehören Kursangebote, wie Yoga, Tanzangebote und Computerkurse. Wir Grüne finden: das Erfahren von Selbstwirksamkeit ist zentral für Kinder und Jugendliche. Darum arbeitet die neue Landesregierung intensiv an einem Jugendfördergesetz.

Das Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V. betreibt beispielsweise eine Schulstation und einen Schülerclub und vernetzt die Nachbarschaft miteinander.

Top-Innovator – Knauer GmbH

Mein nächster Besuch führt mich zu Knauer GmbH.  Dass sich Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Mitarbeitergesundheit, Umweltschutz und ökonomischer Erfolg bedingen können, beweisen Alexandra Knauer und ihr Team. Knauer GmbH ist ein ausgezeichnetes Familienunternehmen, dass sich auf die Entwicklung wissenschaftlicher Geräte spezialisiert hat.

So können wir im Naturgarten auf dem Gelände von Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH frisches Obst pflücken und Wildbienen und Insekten finden selten gewordene Behausungen.
Lisa Paus zusammen mit Geschäftsführerin Alexandra. Das Unternehmen wird regelmäßig für deren innovative Arbeit ausgezeichnet.

#StarkeFrauen – Interkulturelle Fraueninitiative

Leider ist es noch immer so: viele Frauen müssen in Frauenhäuser fliehen, um sich und ihre Kinder zu schützen. Dabei ist die Situation für Frauen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung oftmals noch prekärer. Ein unsicherer Aufenthaltsstatus und geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nur zwei Faktoren für die enorme Belastung unter denen Frauen leiden. Diese Frauen finden bei der Interkulturellen Fraueninitative ganz gezielt Unterstützung. Die gesammelten Eindrücke in einem der Frauenhäuser bewegen mich wirklich. Die Arbeit hier ist unglaublich wichtig.

Wir helfen – Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf

Die „Flüchtlingskrise“ sei vorbei? Ganz im Gegenteil, jetzt beginnt die Arbeit. Wir müssen auf Geflüchtete zugehen und ihnen so eine Brücke in unsere Gesellschaft schlagen. Weiterhin brauchen Geflüchtete und Helfer*innen unsere Solidarität und praktische Unterstützung. Diese wichtige Arbeit hat sich das Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf zur Aufgabe gemacht.

Bei unserem Treffen unterhalten wir uns auch über die Herausforderungen der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Remember the past – Kiezspaziergang mit der ev. Markusgemeinde.

Urban Aykal hat engen Kontakt zu den Mitgliedern der Markusgemeinde.

Die Kirche bekleckerte sich in der Zeit des Nationalsozialismus wahrlich nicht mit Ruhm. In der evangelischen Markusgemeinde hingegen wurde 1933-1934 eine innerkirchliche Opposition gegründet, die sich gegen die Vereinnahmung der Kirche durch die Nationalsozialisten wandten. Beim Kiezspaziergang führt uns Herr Tarun von der „Arbeitsgemeinschaft Stolpersteine“ der Markusgemeinde durch den Kiez. Dabei erzählt er uns von den Lebensgeschichten der verfolgten Juden.

Beim stolpern über die Stolpersteine.

Gemütlicher Ausklang in der Kreisgeschäftsstelle

Mit dem Ende des Spaziergangs läuten wir den Übergang in den gemütlichen Teil des Tages ein. In der grünen Kreisgeschäftsstelle sitzen wir noch zusammen, tauschen uns aus und motivieren uns für den kommenden Wahlkampf.

Es wurde auch reichlich gelacht und gespaßt.