In, aus und für Berlin.

Gerechtigkeit und Teilhabe – Mein #Bezirkstag am Nikolaustag

Die Populisten sind auf dem Vormarsch, in Deutschland, in Europa, in den USA. Sie liefern leichte Antworten und bedienen, ja schüren Hass und Ängste der Bevölkerung.
Die Zeit der Entpolitisierung ist vorbei. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, die Vielfalt zu stärken und Teilhabe zu verbessern. Eben deshalb war ich am Nikolaustag bei meinem Bezirkstag in Charlottenburg-Wilmersdorf unter dem Motto „Gerechtigkeit und Teilhabe“ unterwegs.

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„Weltschule“ – Friedensburg Oberschule

Gerade Jugendliche müssen die Kommunikation über Politik früh lernen, um allzu schlichten Wahrheiten den Nährboden zu entziehen. Deshalb habe ich den Schwerpunkt meines Bezirkstages auf ein langes Gespräch mit den Schüler*innen der Friedensburg Oberschule gelegt. Die Welt ist in der spanisch-deutschen Europaschule zum Greifen nahe. Die „Schule ohne Rassismus“ engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten im Geist europäischer Werte.

Friedensburg Oberschule - Rektor Zimmerschied und Lehrer Michael Schwan im Gespräch mit Lisa Paus über die Internationalität der deutsch-spanischen Europaschule.
Friedensburg Oberschule – Rektor Zimmerschied und Lehrer Michael Schwan im Gespräch mit Lisa Paus über die Internationalität der deutsch-spanischen Europaschule.

Gerechtigkeit ist das Leitthema der Schüler*innen. Bei all den Kriegen und Krisen verlangen sie nach Standhaftigkeit und ehrlich diskutierten Lösungen. Aber auch mein Terminkalender, der politische Alltag, die Bundespräsidentenwahl und die Chancen von #r2g in Berlin und im Bund wurden nachgefragt.

Glückwünsche zum Umzug – Schuldner- u. Insolvenzberatung

Anlässlich des Umzugs der Schuldner- u. Insolvenzberatung in ihre neuen Räumlichkeiten in der Brabanterstraße 18-10 verbinde ich den Bezirkstag mit meinen Glückwünschen. Die Schuldnerberatung ist eine elementare Unterstützung, ohne die viele Betroffene selbstständig nur schwer wieder auf die Beine kommen. Gerade aufgrund ihrer Bedeutung für die Zivilgesellschaft freue ich mich, dass mit dem rot-rot-grünen Koalitionsvertrag die Förderung der Schuldnerberatung in Angriff genommen wird.

Schuldner- und Insolvenzberatung - Ein Blumenstrauß zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten. Herrn Newrzella und Frau Heine tauschen sich mit Lisa Paus über Basiskonto, Soziale Wohnungshilfe und Prävention aus.
Schuldner- und Insolvenzberatung – Ein Blumenstrauß zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten. Herrn Newrzella und Frau Heine tauschen sich mit Lisa Paus über Basiskonto, Soziale Wohnungshilfe und Prävention aus.

Inklusion ist mehr als eine Rollstuhlrampe – Lwerk: Lankwitzer Werkstätten

Was heißt Inklusion? Ein Aufzug statt Treppen? Blindenschrift auf der Medikamentenverpackung? Inklusion ist viel mehr als das und bedeutet schließlich die Gleichstellung aller Menschen. Das Ziel ist ambitioniert und es liegt noch ein langer Weg vor uns. In Einrichtungen wie dem Lwerk zeigt sich jedoch, wohin es noch gehen kann, ja muss. Menschen mit Behinderung arbeiten hier in einer Druckerei, einem Fahrradreparaturshop oder zum Beispiel in dem Café „Blisse 14“. Von Vielfalt kann unsere Gesellschaft nur profitieren.

Lankwitzer Werkstätten - Die hier betreuten Menschen sollen selbstbestimmt ihr Leben gestalten. Herr Drescher und Herr Blaschke wünschen sich mehr Außenarbeitsplätze. Integrationsbetriebe brauchen mehr Unterstützung, auch für Schwerstbehinderte.
Lankwitzer Werkstätten – Die hier betreuten Menschen sollen selbstbestimmt ihr Leben gestalten. Herr Drescher und Herr Blaschke wünschen sich mehr Außenarbeitsplätze. Integrationsbetriebe brauchen mehr Unterstützung, auch für Schwerstbehinderte.

#Refugeeswelcome – Jesuiten Flüchtlingshilfsdienst

In den letzten Jahren hat sich wieder in bemerkenswerter Weise gezeigt, zu welcher Hilfsbereitschaft große Teile der Zivilgesellschaft bereit sind. Exemplarisch dafür steht Pater Frido Pflüger vom Jesuiten Flüchtlingshilfsdienst, der lange Zeit in Afrika gearbeitet und dort Schulen für Geflüchtete gebaut hat. Jetzt arbeitet er als Seelsorger und Vertreter in der Berliner Härtefallkommission des Erzbistums. Im Gespräch machte er deutlich, dass die Grundlage der Bekämpfung von Fluchtursachen nicht die Entwicklungshilfe sei, sondern in erster Linie eine gerechtere Wirtschaftsordnung.

Jesuiten-Flüchtlingsdient - Pater Pflüger hat lange Jahre in Afrika gearbeitet und Schulen aufgebaut für Flüchtlinge. Er gibt seine Erfahrungen weiter in Vorträgen und ist weltweit gut vernetzt.
Jesuiten-Flüchtlingsdient – Pater Pflüger hat lange Jahre in Afrika gearbeitet und Schulen aufgebaut für Flüchtlinge. Er gibt seine Erfahrungen weiter in Vorträgen und ist weltweit gut vernetzt.

Ein Hinweis zum Schluss – Der Berliner Kältebus

Die Tage und vor allem Nächte werden wieder eisig. Wenn Sie den Eindruck haben, ein*e Obdachlose*r benötigt Hilfe, sprechen Sie sie/ihn an. Wenn sie/er mit Hilfe einverstanden ist, einen Schlafsack oder ein warmes Essen braucht, rufen Sie bitte den Kältebus: 0178 523 58 38.